Auf Umwegen zur Herbstmeisterschaft

Mit den beiden Neuzugängen Pascal Mogalle und Tobias Krüger und ohne den beruflich ausgeschiedenen Paddy Schiege ging es für die Zebras in die neue Bezirksoberliga Saison.

Von vielen Mannschaften als der Meisterschaftsfavorit Nummer eins eingestuft, war die Saison keine 4 Stunden alt und die Mannschaft um Capitano Torben Tietjen musste bereits den ersten Rückschlag hinnehmen. Im allerersten Heimspiel der Saison setzte es eine knappe 6:9 Niederlage gegen die dritte Mannschaft von Werder. Eine Niederlage, die aufgrund des Spielverlaufs und der Tatsache, dass die Werderaner in Topbesetzung spielten, nicht unverdient war.

Die nächsten Spiele gegen die Mannschaften von Ritterhude III und Hammersbeck wurden dann nach jeweils knapp 2 Stunden Spielzeit relativ deutlich mit 9:3 bzw. 9:2 gewonnen und die Tabelle sah aus Sicht der Zebras mit 4:2 Punkten schon deutlich freundlicher aus.

Als nächstes Stand das schwere Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft des ATSV Habenhausen auf dem Programm. Weder eine 3:1 noch die spätere 6:5 Führung reichten an diesem Samstagnachmittag aus, um die Punkte mit nach Hambergen zu nehmen. Am Ende stand wie bereits im ersten Saisonspiel eine 6:9 Niederlage auf der Anzeigetafel, wobei die Zebras neben dem Gegner auch mit den Eigenheiten des Plastikballs zu kämpfen hatten.

Spätestens nach diesem Ergebnis deute sich das an, was nach genauerer Betrachtung der Mannschaftsaufstellungen vor Saisonbeginn zu vermuten war. Die Plätze in der oberen Hälfte sind hart umkämpft und es deutet sich ein spannender Schlagabtausch mit den Mannschaften von Werder, Habenhausen, Elm und Spaden an.

In der zweiten Hälfte der Hinrunde standen eben mit jenen Duellen gegen die Mannschaften aus Elm und Spaden noch zwei wegweisende Spiele an.

Nach dem relativ deutlichen 9:3 Sieg im Auswärtsspiel in Lunestedt landeten die Jungs um Spitzenspieler Timo Spiewack den ersten Big Point der Saison. In eigener Halle behielten die Zebras gegen den MTV Elm mit 9:7 die Oberhand und konnten sich einmal mehr auf das stärkste obere Paarkreuz (Spiewach/Mogalle) der Liga und den wiedererstarkten Christian Schlede verlassen.

Nicht weniger spannend sollte das Spiel am darauffolgenden Wochenende in Lamstedt werden. Ständige Führungswechsel bestimmten das Spiel – 3:1 , 3:5 , 7:5 , 7:7. Doch der 3:0 Einzelerfolg von Ersatzspieler Andre Schindler und der knappe 11:9 Erfolg im 5. Satz des Abschlussdoppel sorgten für ein positives Ende des nervenaufreibenden Spiels. Mit dem Sieg im Gepäck schmeckte das Essen beim Griechen gleich noch besser.

Nach dem ungefährdeten 9:3 Sieg beim TSV Bremervörde stand zum Hinrundenabschluss nochmal ein richtiger Kracher auf dem Programm. Mit 12:4 Punkten rangierten die Zebras direkt hinter der Mannschaft aus Spaden (13:3 Punkte) und es kam zum Duell Tabellenerster gegen Tabellenzweiter. Die Heimmannschaft aus Spaden, verletzungsbedingt ohne Nummer eins spielend, erwischte einen Traumstart. Nicht nur das es nach den ersten Spielen 4:1 für die Heimmannschaft stand, alle vier gewonnen Spiele entschieden die Gastgeber im fünften Satz für sich. Erstmalig durchbrechen konnte die Serie Christian Schlede mit seinem Fünfsatz Erfolg zum 2:4. Als in der Folge auch das so häufig schwach spielende untere Paarkreuz um Tobias Krüger und Frederick Siemer punktete, kippte das Spiel in Richtung der Zebras. Die Spiele der zweiten Einzelrunde wurden anschließend allesamt gewonnen, sodass am Ende eine 9:4 Sieg um damit die Herbstmeisterschaft zu Buche stand.

Anschließend wurde noch mit den Jungs aus Spaden der nicht weitentfernte kleine Weihnachtsmarkt unsicher gemacht. Bei einigen Eisbrechern fand die Hinrunde ihren perfekten Ausklang. An dieser Stelle nochmal vielen Dank für den Service, die Bewirtung und die Gastfreundschaft – wir werden uns im Rückspiel mit Sicherheit revanchieren und freuen uns schon auf euren Besuch in Hambergen!