Corona Virus sorgt für vorzeitiges Saisonende beim Tischtennis

Wie in allen anderen Sportarten wurde auch unser Saisonverlauf durch das Corona Virus beeinflusst. Während ab dem 13.März erst eine Pause bis Mitte/Ende April verkündet wurde, entschied sich der Verband Anfang April folgerichtig für den Abbruch der Saison. Gewertet wurden die Tabellen zum Zeitpunkt der Aussetzung des Spielbetriebs. Diese Entscheidung sorgte bei einigen Vereinen für Unmut, da nicht alle Teams gleich viele Spiele absolviert hatten. Glücklicherweise sind unsere sechs Herrenmannschaften bzw. eine Damenmannschaft zum Zeitpunkt der Aussetzung so platziert gewesen, dass keine der Mannschaften vom vorzeitigen Abbruch negativ betroffen ist.  

Nach dem sich unsere 1.Herren in der Landesliga Lüneburg in der Hinrunde mit einem Schlussspurt ein Polster von 3 Punkten auf den Relegationsplatz erarbeitet hatte, war klar, dass Siege gegen die drei schlechter platzierten Teams zum sicheren Klassenerhalt ausreichen würden.  Gesagt, getan – mit Siegen gegen Lüneburg, Wremen und Ritterhude rangierten die Jungs zum Zeitpunkt des Abbruchs auf dem ungefährdeten siebten Tabellenplatz.

Etwas knapper war die Angelegenheit hingegen bei unserer Damenmannschaft, die nach dem Aufstieg letzte Spielzeit ihre erste Saison in der Landesliga Lüneburg bestritt. Mit Siegen gegen Lüneburg, Steinbeck-Meilsen und Kirchwalsede konnten sich die Mädels in der Rückrunde auf dem Relegationsplatz halten, der aufgrund der ausfallenden Relegationsrunde zum Klassenerhalt ausreicht.

Komplett entspannt konnten die zweite und dritte Herren die Zeit während der Spielaussetzung  bzw. die Entscheidungsfindung des Verbandes abwarten. Beide, als Aufsteiger in die Saison gestartet, hatten sich durch die in der Hinrunde gezeigten Leistungen in eine gute Position gebracht und schlossen die Saison in der Bezirksliga als vierter bzw. in der Bezirksklasse als Tabellensechster ab.

Ähnlich wie den Damen erging es auch unserer 4. Herrenmannschaft. Die ganze Saison über im unteren Tabellendrittel platziert, reichte der Relegationsplatz zum Klassenerhalt. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, wie schwer der Klassenerhalt in der höheren Klasse nach einem Aufstieg zu erreichen ist.

Fest im Sattel saßen zum Zeitpunkt der Spielaussetzung unsere fünfte und sechste Herren. Mit Spielverhältnissen von 14:12 bzw. 12:12 belegten die Mannschaften in ihren jeweiligen Ligen die Plätze 5 und 6 und hatte mit den Aufstiegs- und Abstiegsplätzen nichts mehr zu tun.

Doch so froh wir über das Halten der Klassen aller Mannschaften sind, umso trauriger sind wir um die gesellschaftlichen Folgen, die uns alle tagtäglich treffen.  „Stay at home“ bedeutet so für uns als Sparte zum Beispiel  der Wegfall unseres traditionellen Abschlussspieltag, an dem alle Mannschaften der Sparte ihr letztes Punktspiel bestritten hätten. Eine Veranstaltung, die sich schon über die Landesgrenzen hinaus herumgesprochen hat, sodass bei der Vereinbarung der Punktspieltermine schon explizit danach gefragt wird. Auch hinter der geplanten Mannschaftszeichen steht ein großes Fragezeichen. Ein Fragezeichen, dass  in einer Zeit in der so viele tägliche Dinge unwichtig erscheinen, hinter so vielen Dingen steht, sodass abschließend nur zu sagen bleibt:

„Bleibt gesund, achtet auf Eure Mitmenschen und bleibt positiv!“.

Eure Zebras der Tischtennis-Sparte