FC Hambergen fehlt beim 3:9 in Hude das Glück

Der FC Hambergen hat wie erwartet beim TV Hude II verloren. Doch die “Zebras” verkauften sich wesentlich teurer als gedacht.

Hambergen. Zwar haben die Tischtennis-Herren des FC Hambergen am zweiten Spieltag der Verbandsliga Nord eine neuerliche Überraschung verpasst, dennoch durften die „Zebras“ erneut zufrieden sein. Beim hochgehandelten TV Hude II zeigte der Aufsteiger trotz einer 3:9-Pleite eine starke Leistung – es fehlte in vielen Momenten nur das nötige Quäntchen Glück.

Tarek Raudszus vergab bei seiner Fünfsatzpleite gegen Jacob Martin so gleich zwei Matchbälle, Pascal Mogalle musste sich trotz überzeugender Vorstellungen sogar zweimal im finalen fünften Satz geschlagen geben. „Das Ergebnis ist letztlich zu erwarten gewesen. Die Art und Weise aber nicht. Wir haben wirklich überraschend gut dagegengehalten, ein paar Spiele mehr hätten wir durchaus gewinnen können. Leider fehlte zu oft das Spielglück“, bilanzierte FCH-Kapitän Torben Tietjen. Dies traf auch bei Frederick Siemer, der beim Stand von 2:3 den Ausgleich verpasste und in einem engen Match gegen Marco Stüber unterlag, zu. Zuvor hatte das Gespann Burmester/Tietjen mit einem Viersatzsieg gepunktet, ehe Ricardo Burmester Hudes Nummer eins Finn Oestmann nach einem 0:2-Satzrückstand noch in die Knie zwang und so für einen echten Paukenschlag sorgte. In der Folge zogen die Hausherren aber dank vieler knapper Siege davon, der Erfolg von Timo Spiewack über Oestmann war letztlich nur noch Ergebniskosmetik. Dennoch machte der couragierte Auswärtsauftritt Hoffnung für die anstehenden Aufgaben: „Hude ist eines der Topteams und es ist schön zu sehen, dass wir auch da mithalten können. Das nehmen wir für die nächsten Spiele mit“, so Tietjen.

Von Jan-Henrik Gantzkow – Weser Kurier