FSC Stendorf/Platjenwerbe II – FC Hambergen III 7:9 (34:36 Sätze)

Nach der 4:9 Niederlage gegen den komplett angetretenen und sich zur Rückrunde verstärkten TSV Lesumstotel, führte uns das nächste Spiel zu unserem Angstgegner nach Platjenwerbe. Auch wenn wir Punktemäßig in der Tabelle gleich aufliegen, kann sich kaum ein Mannschaftskollege daran erinnern in Platjenwerbe oder Stendorf gewonnen zu haben.

Beide Mannschaften traten in Bestbesetzung an. Nachdem wir im Hinspiel keine gute Doppelbilanz erzielen konnten, stellten wir zur Überraschung der Gastgeber um und haben Bernd und Werner als unser Dream Team nominiert. Der Plan ging auf und wir führten Dank der Siege von Stefan und Frank sowie Roland und Tino mit 2:1. Spielerisch und auch nervlich ganz stark war unser oberes Paarkreuz unterwegs. Trotz Schulterschmerzen konnte sich Stefan jeweils im fünften Abschlusssatz mit 11:9 durchsetzen. Frank verlor das erste Spiel gegen Struckhoff im fünften mit 11:9, konnte aber sein zweites Spiel mit 3:1 für sich entscheiden. In der Mitte konnte sich überraschender Weise nur Roland mit 3:0 gegen Michaelis durchsetzen. Alle anderen Spiele gingen mit 1:3 verloren. Im unteren Paarkreuz hatte Tino sein erstes Spiel klar verloren und Werner sich mit 3:1 gegen Claus-Hermann Struckoff durchgesetzt. Beim Zwischenstand von 7:6 für uns begann der großen Nervenkrieg. Werner verlor völlig überraschend gegen den stark aufspielenden Müller-Reich in fünf Sätzen. Der bislang durch seine Nervenstärke eher negativ aufgefallene Tino, konnte sich diesmal zusammenreißen und gewann mit 18:16 im fünften Satz. Und weil es ja sonst gar nicht zu diesem Spiel gepasst hätte, ging auch das Abschlussdoppel in den fünften Satz. Unter großen Jubelschreien der gesamten Mannschaft, konnten sich tatsächlich Bernd und Werner gegen das Spitzendoppel aus Stendorf/Platjenwerbe durchsetzen.

Nach gut vier Stunden Spielzeit und 70 gespielten Sätzen war der Fluch endlich gebannt und wir hatten auch mal ein Spiel mit 9:7 gewinnen können. Da alle Griechen Osterholz bereits geschlossen hatten, wurden sämtliche Kaltgetränke feucht fröhlich unter der Dusche und in der Umkleidekabine konsumiert.

Brasas 2:0, Hanuschek 1:1, Thoden 0:2, Vogel 1:1, Tietjen 1:1, Kremkow 1:1, Doppel 3:1

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