Über eine halbe Stunde kein Satzgewinn: Hambergen unterliegt erneut

Nach der Auftaktniederlage gegen Dissen unterlag der FC Hambergen auch dem TuS Fleestedt. Dabei zählte der Gegner zu jenen Teams, gegen die sich der Aufsteiger etwas ausrechnete.

Hambergen. Vor Beginn der Verbandsliga-Saison hatten sich die Tischtennis-Damen des FC Hambergen eigentlich Teams wie den TuS Fleestedt ausgeguckt, gegen die die „Zebras“ am ehesten mal als Aufsteiger für eine Überraschung sorgen wollten. Von dieser war das Team um Kapitänin Daniela Lilienthal bei der deutlichen 1:8-Niederlage in der heimischen Uwe-Brauns-Halle tatsächlich allerdings ein ziemlich weites Stück entfernt. Dabei schürte der Start in den Doppeln durchaus leise Hoffnung.

Lilly Marie Küstner bereitete die Punkte vor und Partnerin Stefanie Nolte setzte entsprechend nach. Ein Muster, das problemlos für die 1:0-Führung der Gastgeberinnen sorgte. Im anschließenden Einzel verpasste es FCH-Spitzenspielerin Stefanie Nolte jedoch, gegen die routinierte Ilka Rudloff eine 2:1-Satzführung ins Ziel zu bringen. Das unglückliche 9:11 im Entscheidungsdurchgang erwies sich als sportlicher Genickbruch für Hambergens junge Mannschaft, die nun nicht nur abreißen lassen musste, sondern über eine halbe Stunde lang keinen einzigen Satz mehr gewann.

„Es waren auch in dieser Phase viele gute Bälle von uns dabei, aber die Konstanz und der Glaube, das eigene Spiel dauerhaft durchbringen zu können, fehlte einfach“, erklärte Daniela Lilienthal, die bei den Gästen auch die weitaus größere Erfahrung als zusätzlichen Unterschied anführte. Einzig Lilly Marie Küstner konnte in der Folge noch einmal ernsthaft Paroli bieten. Wieder aber war es Ilka Rudloff, die sich nach fünf Sätzen als Spielverderberin erwies. „Trotz des 1:8 hat es sich heute aber nicht so klar angefühlt“, empfand Daniela Lilienthal, die mit ihrem Quartett am kommenden Sonnabend im Derby bei der TuSG Ritterhude gastiert.

Info

FC Hambergen – TuS Fleestedt 1:8: Nolte/Küstner – Lange/Harms 3:1 (6:11, 11:8, 11:6, 14:12); Lilienthal/Hahn – Beutler/Rudloff 0:3 (7:11, 10:12, 4:11); Nolte – Rudloff 2:3 (11:8, 6:11, 11:9, 5:11, 9:11); Küstner – Beutler 0:3 (6:11, 2:11, 2:11); Lilienthal – Harms 0:3 (9:11, 7:11, 4:11); Hahn – Lange 0:3 (4:11, 6:11, 6:11); Nolte – Beutler 0:3 (5:11, 8:11, 10:12); Küstner – Rudloff 2:3 (14:12, 7:11, 6:11, 11:5, 5:11); Lilienthal – Lange 0:3 (6:11, 7:11, 11:13) FM

Von Frank Mühlmann Weser Kurier